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Recap - Kornati Cup 2023

Segelschule Gehrlein - Racing Team startet beim Kornati Cup 2023 !





Unsere Premiere beim Kornati Cup 2023 war ein voller Erfolg !

Eine Woche voller Spass und Action !


Kornati Cup ?

  • 95 Yachten und Teilnehmern aus 13 Nationen

  • Eine gute Mischung aus Kurz- und Mittelstreckenwettfahrten

  • Rennen durch den wunderschönen und navigatorisch interessanten Kornati Archipel

  • Schöne Ziele werden erreicht: Biograd – Murter - Biograd

  • Neben dem sportlichen Aspekt des Regattasegelns wird beim Kornati Cup auch viel Wert auf das Kennenlernen von Land und Leute gelegt.


Anreise & Trainingstag #1:

Unsere Reise begann am 28.04. Über Stuttgart ging es nach Split und dann weiter via Shuttle nach Biograd. Der erste Tag wurde zum Akklimatisieren und Erkunden von Biograd genutzt.

Nach einer Nacht im Hotel konnten wir dann am Samstag gegen 10:00 Uhr unser Boot, eine Dufour 520 übernehmen. Nachdem die Einkäufe erledigt waren und die Crew sich an Bord eingerichtet hatte, ging es zum ersten Training aufs Wasser. Der Fokus lag an diesem Tag auf den Basic Manövern und dem Kennenlernen des Bootes. Die Nacht verbrachten wir nach einem gemütlichen Abendessen an Bord in einer schönen ruhigen Bucht an der Boje.





Trainingstag #2:

Am zweiten Tag lag der Focus auf den Regatta Manövern. Gennaker setzen, bergen, Wenden, Halsen, Gybe Set & Gybe Drop. Nachdem die Manöver in Fleisch und Blut übergegangen waren, ging es frisch geduscht zur Eröffungsfeier des Kornati Cups.


Renntag 1:

Am ersten Tag ging es nach der Steuermannsbesprechung gegen 10:00 Uhr aufs Wassser.

Die Rennleitung hatte ein Up&Down Rennen und ein Coastal Race mit Ziel in Murter geplant.

Zunächst musste etwas auf Wind gewartet werden. Das erste Up&Down Rennen konnte dann bei Wind um die 10kn gestartet werden. Nach einem perfekten Start und tollen Manövern der Crew ging es nach der Startkreuz unter Gennaker direkt ins Ziel. Das Coastal Race wurde dann bei Wind um die 16kn gestartet, der frische Wind brach allerdings nach ein paar Meilen komplett ein und das Rennen wurde zur Geduldsprobe. Obwohl unser Schiff mit 16t eines der schwersten im Feld war, konnten wir mit einigen taktisch klugen Schlägen viel Boden gutmachen und uns am Ende im vorderen Feld platzieren.



Renntag 2:


No more Racing ! Der zweite Renntag viel leider dem Jugo zum Opfer.

Wind mit Böen um die 35kn machten Wettfahrten an diesem Tag leider unmöglich.

Die Crew nutzte den Tag zum Ausspannen und einige konnten sich sogar zu einer Laufeinheit motivieren ;) .


Renntag 3:


Endlich Wind ! Der dritte Renntag bot genau die Bedingungen, die wir uns für unser Boot gewünscht hatten. 18 kn im Mittel mit Böen bis zu 25kn.

Die Rennleitung hatte für diesen Tag zwei Coastal Rennen geplant.

Der erste Start verlief perfekt für uns.. Start am Pinend, richtige Seite, guter Speed und gute Höhe, mit Abstand erster an der Luvtonne. Gennaker hoch und tschüss.

Kurz vor dem Ziel waren wir immer noch auf dem ersten Platz, bis sich mit einem lauten Knall das Schothorn vom Großsegel verabschiedete und damit auch der Sieg in diesem Rennen.

Doch Aufgeben war keine Option.. Nur unter Fock ging es ins Ziel und wir konnten am Schluss noch einen dritten Platz feiern.





Der Tag war damit aber leider für uns gelaufen und wir konnten das zweite Rennen nicht starten.

Ab in den Hafen, Großsegel abschlagen und zum Segelmacher geben.


Renntag 4:


Viel Wind, Wind, wenig Wind, gar kein Wind, Wind !


Der letzte Renntag gestaltete sich äußerst kompliziert.

Die Rennleitung hatte ein Coastal Race mit Ziel in Biograd geplant.

Wir starteten zunächst bei 18kn Wind. Nach einer guten Startkreuz, konnten wir die Luvtonne bei schon abnehmenden Wind als viertes Boot runden. Gennaker hoch und schon begann das übel.. der Wind brach komplett ein und wir schafften es mit Anschluss an die Spitzengruppe gerade noch so um die erste wichtige Landmarke. Nach Schleichfahrt kam endlich der vorhergesagte Linksdreher und der Wind frischte wieder auf 16kn auf. Nach einer langen Kreuz und einem noch längeren Gennaker Ritt, gingen wir als viertes Schiff in unserer Gruppe auf die Zielkreuz. Inzwischen zeigte die Windanzeige sogar wieder 18kn an. Zufrieden mit unsere Leistung ging es über die Ziellinie in Biograd.


Vor der Abschlussparty & Siegerehrung leider die Ernüchterung ... Frühstart im letzten Rennen und damit leider keine Wertung. Wie sagt man aber, "ab und zu muss man einen Frühstart fahren, sonst startet man auch nie am Limit."


Nach kurzer Enttäuschung überwog dann doch die tolle Leistung der ganzen Crew über die gesamte Woche.





Letzter Tag:


Den letzten Tag verbrachten wir dann in einer tollen kleinen Bucht mit gemütlichen Mittagessen.

Nach dem Checkout an Bord ging es dann früh morgens am nächsten Tag wieder nach Stuttgart.





Fazit:


Wir kommen im nächsten Jahr wieder !!!

Bei Interesse bitte schon jetzt rechtzeitig anmelden !!



























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